Wanderrouten auf Gran Canaria
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Rundweg von Las Tierras zum Lomo Guaniles und zurück

Dieser schöne Rundweg führt auf der Südseite des Barrancos hinauf zum Lomo Guaniles. Unterhalb der Siedlung Las Tierras führt ein schmaler Pfad am Grund des Tales, vorbei an einem Gemisch von stattlichen Feigenkakteen, Spanischem Rohr, Mandelbäumen und anderen für diese Region typischen Pflanzen aufwärts. Bald schwenkt der Pfand nach links ab und führt vorbei an alten Trockenmauern die die Terassenfelder säumen. Nur noch wenige dieser Felder werden heute genutzt, viele verwildern allmählich. Nach zahlreichen Windungen und Anstiegen über kleinere Felstreppen erreicht man etwa in halber Höhe auf dem Weg zum Bergkamm einen Felsvorsprung. Von dieser Bastei aus, hat man eine großartige Aussicht in das Tal. Dem Wanderer liegt, das sich um eine Felskuppe schmiegende Las Tierras in mitten der mächtigen Höhenzügen beidseits des Tales zu Füßen. Nur in einem schmalen Ausschnitt ist der Blick bis hin zum Meer frei geben. Von hier oben sind auch die Zeugnisse einer einst blühenden und florierenden Landwirtschaft, die zahlreichen Terassenfelder, in dem grünen Tal gut zu erkennen. Je mehr man an Höhe gewinnt, um so mehr ändert sich die Vegetation, Gewächse die für die trockenen Regionen typisch sind, findet man nun am Wegrand. Naternkopf, Tamabaiba, Canarenampfer und Wolfsmilchgewächse dominieren. Aber auch kanarischer Lavendel und Dickblattgewächse sind zusehen. Auf dem Lomo Guaniles angekommen trifft man auf einen der Camino Real, einen Königsweg der in früherer Zeit angelegt wurde, um die einzelnen Regionen auf der Insel mit einander zu verbinden und den Warenaustausch zu ermöglichen. Von hier oben aus kann man weite Teile der Insel in südlicher Richtung überblicken. Weiter geht es nun westwärts in Richtung der Berge bis zu einem Wegkreuz. An dieser Stelle hat man zwei Möglichkeiten seinen Weg fortzusetzen. Eine Möglichkeit ist, man geht geradeaus auf dem Camino Real weiter und erreicht schließlich ein paar Häuser. Der Weg führt da nach rechts durch ein kleines Seitental zurück zum Barranco de Guayadeque. Und die andere Möglichkeit ist, man geht an der besagten Wegkreuzung nach rechts weiter. Dieser etwas kürzere Weg führt am Berghang entlang und trifft im weiteren Verlauf auf das zuvor erwähnte Seitental. Nach der Vereinigung der beiden Wege führt der Pfad weiter im Grund des Barrancillo bis er schließlich scharf nach links abschwenkt und am Berghang in zahlreichen Serpentinen hinab auf den Grund des Barranco Guayadeque führt. Am Cruz de Olivio, an einem alten Olivenbaum, erreichen wir eine Weggabelung. Wir schlagen den Weg nach rechts in Richtung Las Tieras ein und gelangen nach kurzer Zeit nahe der Bergsiedlung Las Cabezas eine Schotterpiste. In Las Tierras angekommen, kann man vom Mirador an der Ermita de Santiego de Bautista aus noch einmal einen herrlichen Ausblick auf den Barranco Guayadeque genießen und noch einmal in etwa den Verlauf der gegangenen Tour nachvollziehen.

Streckenlänge: ca. 9 km

Gehzeit: ca. 4 Std. .

Höhenmeter aufwärts: ca. 450 m

Höhenmeter abwärts: ca. 450 m

Schwierigkeitsgrad: mittel


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